1859
Am 13. Februar führte der Mülheimer Turnverein von 1856 eine Turnfahrt nach
Essen durch, deren Zweck es war, dort die Anregung zur Gründung eines
Turnvereins zu geben.
Jedoch erst am 21. Oktober findet die erste Hauptversammlung zur Gründung des
Vereins statt. Der Verein übernahm die Satzungen des Mülheimer TV 1856 mit
geringen Änderungen. 29 Essener Bürger, zumeist Kaufleute, erwarben bei der
Gründung die Mitgliedschaft.
1860
Bereits am 10. Januar trat der Essener Turnverein, so der damalige Name, dem
1858 gegründeten RheinischWestfälischen Turnverband bei, der in einem Festakt
am 24. September 1983 in Essen sein 125jähriges Bestehen beging.
17./18. Juni: Erstes Turnfest des RheinischWestfälischen Turnverbandes in
Mülheim/Ruhr, an dem auch drei Turnbrüder des Vereins teilnahmen.
Im September wurde eine Gesangabteilung gegründet.
1861
Alfred Krupp wird im Juni Ehrenmitglied des Vereins. Später schenkt Dr. Krupp
von Bohlen und Halbach das lebensgroße Porträt seines unvergeßlichen
Vorgängers dem Verein.
16. Dezember: Gründung einer freiwilligen TurnerFeuerwehr.
1863
Pflanzung einer Eiche im Stadtgarten anläßlich des 50jährigen Gedenkfestes
an die Völkerschlacht bei Leipzig. Der stattliche Baum, der am Eingang des
Stadtgartens an der Hyssenallee stand, wurde im zweiten Weltkrieg durch
Bombensplitter zerstört.
18641870/71
Die kriegerischen Ereignisse legten das Vereinsleben still. Nach Beendigung des
Krieges 1870/71 betrug die Mitgliederzahl noch 185, gegen 229 vor Kriegsbeginn.
1872
Der Verein beteiligt sich am 4. Deutschen Turnfest in Bonn.
1873/74
Die TurnerFeuerwehr war bei einem großen Schadenfeuer in der Stadt erfolgreich
im Einsatz.
1875
Auflösung der TurnerFeuerwehr
1876
Mehr als 100 aktive Turner waren an den Übungsabenden anwesend.
1880
Vereinsvorsitzender Ferdinand Fischer leitet bis zu seinem Tod im Jahr 1888 den
RuhrTurngau.
1881
Bei der Gründung des Turnvereins Altendorf wurden diesem Geräte überlassen.
Auch Führungskräfte wurden eine zeitlang zur Verfügung gestellt, bis dieser
auf eigenen Füßen stand.
1884
Pfingsten feierte der Essener Turnverein von 1859 sein 25jähriges Bestehen.
Der Verein zählte 265 Mitglieder.
1885
Der Verein bezieht im August die erste von der Stadt Essen erbaute Turnhalle in
der Mühlenstraße, die für 58 Jahre eine Stätte für den Turnbetrieb blieb.
1886
Wie 1881 beim Altendorfer Turnverein standen die 59er auch Pate bei der
Gründung des Altenessener Turnvereins 1886 und des TV Katernberg 1887. Beiden
Vereinen wurden leihweise Übungsgeräte überlassen.
1887
Im Verein bildete sich eine Schwimmerriege, bis im Jahre 1910 die jetzige
Schwimmabteilung ins Leben gerufen wurde.
1890
Dem Verein wurde die Abhaltung des Rheinischen Kreisturnfestes übertragen.
1894
Beim Deutschen Turnfest in Breslau war der Verein vertreten.
1896
Bei der Gründung des Turnvereins Holsterhausen war der Verein durch eine
Abordnung vertreten. Der Verein unterstützte auch die Gründung des Turnclubs
Essen 1896.
1898
Viele Mitglieder beteiligten sich am Deutschen Turnfest in Hamburg.
1899
Im März wird eine DamenTurnabteilung ins Leben gerufen. Unter Mitwirkung
dieser Abteilung begeht der Verein sein 40. Stiftungsfest. Er zählt zu dieser
Zeit 374 Mitglieder.
1900
Das 1900 herausgekommene Bürgerliche Gesetzbuch brachte gegenüber dem bisher
geltenden Gesetz viele Änderungen, so daß auch für den Turnverein ein
Neudruck der Satzung erforderlich wurde.
1902
Um das turnerische Ansehen und Leben in der Stadt Essen zu heben und die
verschiedenen Turnvereine, die bestanden, an einen Tisch zu bringen, wurde im
März der Verband der Essener Turnvereine gegründet.
1903
Vier Wetturner kehrten als Sieger vom Deutschen Turnfest in Nürnberg zurück.
Im gleichen Jahr konnte der Verein auf das 25jährige Bestehen der
Jugendabteilung zurückblicken.
1904
Im Mai fand auf dem Turnplatz an der Mühlenstraße ein großes öffentliches
Verbandsschauturnen statt, das seine werbende Wirkung auf die Zuschauer nicht
verfehlte und bei dem sich die Abteilungen der 1859er hervorragend beteiligten.
1907
Der Verein zählt 451 Mitglieder. Im Juni wird eine MädchenAbteilung
gegründet, um der DamenTurnabteilung den erforderlichen Nachwuchs zu sichern.
1908
Am Deutschen Turnfest in Frankfurt am Main nahem 70 Mitglieder teil. Der Verein
stellte den Turnfestsieger.
1909
Im Jubiläumsjahr zählt der Verein am 01. Juli insgesamt 1081 Mitglieder, und
zwar Männerabteilung 627, Damenabteilung 58, Jugendabteilung 264,
Mädchenabteilung 76 und Gesangabteilung 56.
50. Stiftungsfest mit großem Turnerkommers im Saalbau. Höhepunkte waren eine
würdige Feier an der Turnereiche im Stadtgarten, die unvergeßliche Fahnenweihe
im großen Saal sowie ein großer Festzug von Turnplatz Mühlenstraße zum
Stadtgarten.
Hier fand dann ein Schauturnen statt, das viele Zuschauer anlockte. Das
Stiftungsfest des Vereins war ein Großtag ersten Ranges.
1910
In diesem Jahr zog der Verein im Innenraum der Radrennbahn an der Hubertusburg
ein großes Turn und Spielfest auf, an dem sich alle Abteilungen stark
beteiligten. Die Presse schrieb darüber u.a.: "Wenn schon ein einzelner
Verein Essens ein Fest von solcher Qualität und Ausdehnung bestreiten kann, ist
uns um das Zustandekommen des bevorstehenden großen Vorhabens nicht
bange". (Gemeint war das in Vorbereitung stehende 1. Essener
Stadtwaldfest). In der Folgezeit war jedes Stadtwaldfest ein turnerischer
Großtag für den Turnverein 1859.
1912 Als Kaiser Wilhelm anläßlich des Jubiläums der
KruppWerke in Essen weilte, stellte der Verein eine prächtige Schiffspyramide,
die von 300 Jugendlichen und Knaben in Matrosenuniform ausgeführt wurde und
sich etwa 50m lang erstreckte.
1913
Viele Wetturner und Gäste nahmen am Deutschen Turnfest in Leipzig teil. Eine
JugendMusterriege turnte mit gutem Erfolg am Reck. Vorturner dieser
ausgezeichneten Riege war der spätere erste Vorsitzende Peter Wolf.
19141918
60 Turnbrüder fielen im ersten Weltkrieg. Der Turnbetrieb konnte nur in
beschränktem Umfang weitergeführt werden. Der Verein verlor damals seine
Übungsplätze und Geräte und auch noch durch die Inflation sein Geld, und es
war schwer, Männer zur Führung des Vereins zu finden.
1921
Gründung der Handballabteilung.
19191926
In dieser sehr bewegten Nachkriegszeit haben die Turnbrüder Dr. Viktor Niemeyer
(19191920) und Dr. Bernhard Goldschmidt (19211926) als erste Vorsitzende dem
Verein einen großen Dienst erwiesen.
1923
Trotz aller Schwierigkeiten beteiligten sich die Turner des Turnvereins von 1859
an dem 1. Deutschen Turnfest nach dem Krieg in München.
1926
Es geht im Verein wieder aufwärts. Die Gerätewettkämpfe der Turner, die
Wasserball und sonstigen Schwimmkonkurrenzen, die Faustball und Handballkämpfe
laufen wieder auf vollen Touren. Unsere Wasserballmannschaft im Ruhrgau und im
Kreis Rheinland stand mit auf dem ersten Platz.
1927
Zahlreiche Wettkämpfe der Turner, der Schwimmer und der Leichtathleten fanden
zur Vorbereitung auf das Deutsche Turnfest 1928 in Köln statt.
1928
Das Deutsche Turnfest in Köln war für den Verein ein voller Erfolg.
Beim Turngerätewettkampf im November München gegen Essen, den Essen gewann,
stellte der Verein von der neuenköpfigen Stadtriege allein sechs Turner.
1929
Der Verein konnte auf eine 70jährige Vergangenheit zurückblicken.
Gleichzeitig beging die älteste Turnerriege, nach ihrem langjährigen Vorturner
die "FranzBrendgenRiege" benannt, den Tag ihres 50jährigen
Bestehens.
19301932
Turn und Schwimmwettkämpfe auf Kreis, Landes und Bundesebene (Deutsche
Gerätemeisterschaften 1931 in Essen und Städtewettkämpfe) dienten zur
Vorbereitung auf das Deutsche Turnfest 1933 in Stuttgart.
1933
Der Verein nahm am Deutschen Turnfest in Stuttgart teil. Es war das letzte von
der Deutschen Turnerschaft vor dem 2. Weltkrieg selbständig bestrittene Fest.
1934
Das Jahr 1934 war das 75. seit Gründung des Vereins. Einen glänzenden Verlauf
nahm das Jubiläumsfest am 28. Juli dank des vollen Einsatzes aller Abteilungen,
von der Gesangsabteilung über die Männer, Damen, Mädchen und
Knabenabteilung. Der Hauptfestabend fand im großen Saal des Städtischen
Saalbaus statt. Die aus diesem Anlaß besonders aufgemachte Monatsschrift gibt
einen bemerkenswerten Überblick über den bisherigen Weg des Vereins.
1935
Am 21. September konnte die Gesangabteilung auf ihr 75jähriges Bestehen
zurückblicken.
1936
Am 01. Dezember mußten die Knaben und die Mädchenabteilung aufgelöst werden.
Sie wurden dem Jungvolk bzw. dem Bund deutscher Mädel zugeführt und unter
deren Aufsicht wurde der Turnbetrieb weitergeführt.
Am 25. Oktober wurde das 77. Gründungsfest in der Kaupenhöhe begangen.
Neben der Turn, Schwimm und Gesangabteilung war auch die Spielabteilung sehr
rege: es wurde Schlagball, Faustball, Handball und Fußball gespielt. Die
Fußballabteilung war 1916 gegründet worden, sie spielte aber nur in der ersten
Hälfte der zwanziger Jahre eine Rolle, während das Handballspiel, nach dem 1.
Weltkrieg aufgenommen, jahrzehntelang gepflegt, sich auch in der Nachkriegszeit
des zweiten Weltkriegs noch behaupten konnte. Die Handballabteilung galt als
Bahnbrecher dieses Spiels, als sie erstmalig in Essen auftrat. Das erste
Wettspiel in unserer Stadt trug eine Mannschaft gegen Gelsenkirchen 74/96 aus.
1937
Am 26. Februar wurde der Auflösung der Gesangabteilung stattgegeben.
1938
Deutsches Turnfest in Breslau. Es war wohl eines der am stärksten besuchten
Feste. Die Eigenart des Deutschen Turnfestes ist jedoch nicht mehr vorhanden,
schrieb der Chronist.
19391945
Der 2. Weltkrieg begann. Nachdem der Übungsbetrieb schon ab Mitte 1940 stark
eingeschränkt war, mußte er nach dem schweren Bombenangriff 1943 auf Essen
gänzlich eingestellt werden. Der Verein zählte zu dieser Zeit 580 Mitglieder.
1946
Am 04. Mai trafen sich 26 Mitglieder, darunter 6 Damen, zur ersten Zusammenkunft
nach dem Krieg, unter dem Vorsitz von Willi Juny.
Der Übungsbetrieb wurde trotz weiter Wege zu den Übungsstätten (die Schwimmer
im Schwimmbad Altenessen, später im Friedrichsbad, die Turner in der Turnhalle
der KnabenMittelschule Essen Altstadt und die Handballer im Walpurgistal in
Essen Rellinghausen) wieder aufgenommen.
1948
Der 04. Oktober ist als Ausgangspunkt für einen neuen Kurs der Vereinsführung
und des Vereinsbetriebes anzusehen. Peter Wolf wurde einstimmig zum ersten
Vorsitzenden gewählt. Die vor dem 2. Weltkrieg monatlich herausgekommenen
Vereinsnachrichten wurden vom Februar an wieder gedruckt.
1949
90jähriges Vereinsbestehen. In die Jubiläumsfeier, die der Öffentlichkeit im
großen und guten Rahmen zeigte, daß der älteste Essener Turnverein wieder
voll auf dem Plan war, wurde ein Schauturnen auf dem Burgplatz als ein würdiger
Auftakt einbezogen. Für den Verein war wichtig, daß der Turn, Schwimm und
Spielbetrieb sich wieder in vollem Umfang entfaltete.
Am 03. November wurde eine neue TurnerEiche am Stadtgarten Eingang geweiht,
die später den Bauarbeiten weichen mußte. Im Jahre 1975 erfolgte eine
Neuanpflanzung am Südausgang des Stadtgartens.
1950
Die Turnabteilung hielt ihre Übungsstunden in der Turnhalle der Luisenschule
ab. Die ältere Handballmannschaft wurde aufgelöst, während die
Jugendmannschaft beibehalten wurde.
1951
Das 92. Stiftungsfest wurde, wie die beiden vorausgegangenen, im Steeler
Stadtgarten mit neuer Vereinsfahne gefeiert. Eine Ausstellung "Unser
Sport" hatte gute propagandistische Wirkung, und der Verein nutzte die
Gelegenheit, einer breiten Öffentlichkeit sein Wirken in Bildern, Schriften,
Büchern und Plaketten sowie anderen Urkunden aufzuzeigen. Der Verein zählte
wieder 321 Mitglieder.
1952
Der Vereinsbetrieb war auf das Deutsche Turnfest Hamburg 1953 ausgerichtet. Vom
November an konnte der Verein die Turnhalle Weberstraße benutzen.
1953
Beim Deutschen Turnfest in Hamburg waren 37 Teilnehmer, darunter 17 Wetturner
dabei. Das Turnfest verlief zur vollsten Zufriedenheit aller Besucher.
1954
95. Stiftungsfest im Kammermusiksaal des Städtischen Saalbaus.
1955
Turn und Schwimmabteilung auf dem Landesturnfest in Bergisch Gladbach. Zu
diesem Fest wurde die neue Vereinsfahne erstmalig mitgeführt, deren Weihe und
Übergabe wenige Tage zuvor am 24. Juli erfolgt war.
96. Stiftungsfest im Saalbau, das sehr gut besucht war.
1956
Kreis, Landesfeste sowie das Deutsche Turnfest in München 1958 stehen auf dem
Arbeitsplan; aber auch die Vorbereiungen für das 100jährige Jubiläumsfest
wurden ernst in Angriff genommen.
1959
Der Verein, der jetzt 850 Mitglieder zählt, begeht aus Anlaß seines
100jährigen Bestehens eine große Jubiläumsfeier vom 18. bis 30. Mai mit
einem würdigen Festakt im großen Saal des Städtischen Saalbaus sowie mit
zahlreichen sportlichen und geselligen Veranstaltungen.
Es sollte sich später zeigen, daß diese Tage der Höhepunkt waren in einer
langen und wechselvollen Geschichte des Vereins.
Noch heute sprechen alle, die dieses Jubiläumsfest miterlebt haben, voller
Begeisterung und Freude von den Tagen des "100jährigen". In einer
Jubiläumsschrift, die aus diesem Anlaß unter dem Titel "100 Jahre Turnen
und Sport in Essen" erschienen ist, hat Turnbruder Heinz Niermann den Weg
des Vereins und seiner Personen, die für ihn wirkten, festgehalten.
Darin heißt es: "Der Essener Turn und Sportverein von 1859 war
Wegbereiter in der Ruhrstadt für andere Leibesübungen treibende Vereine, für
Spiel und Sport im weiteren Sinne und auch für den Turngau Essen und das
Sportamt in ihrer weiteren organisatorischen Entwicklung".
Der damalige Oberbürgermeister Wilhelm Nieswandt sagte u.a. in seinem
Geleitwort:
"Der Essener Turn und Sportverein von 1859 e.V. ist nicht nur der
älteste, sondern auch einer der verdienstvollsten Sportvereine unserer Stadt.
Die hier geleistete vorbildliche Breitenarbeit hat das sportliche Leben in
unserer Stadt nachhaltig beeinflußt. Der Sport hat dem TuS 1859 Essen viel zu
danken, und es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, gerade diesen Verein als ein
gutes Beispiel für eine verantwortungsbewußte Einstellung gegenüber dem Sport
und seinen Aufgaben zu bezeichnen. Möge sich der Verein wie bisher der
Bedeutung der sportlichen Ideale und der großen Tradition bewußt sein. In
diesem Sinne wünsche ich dem Verein für die Zukunft eine weitere gute
Entwicklung."
1962-1977
Bundes- und Landestreffen der älteren Turnerinnen und Turner in Göttingen(1962), Stuttgart (1967), Bergisch-Gladbach (1969 und 1976),
Siegen (1971), Ludwigsburg (1975) und Velbert (1977). Herausragend war 1967 die Leistung unseres Turnbruders Heinz Peldszus, der im schwimmerischen Dreikampf den 1. Sieg in Stuttgart errang.
1963
Das erste Turnfest nach der Jahrhundertfeier wurde in Essen ausgetragen.
Zum ersten Mal in der Turngeschichte fand ein solches Treffen im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet statt.
Zur Ruhrmetropole reisten damals insgesamt 40000 Wettkämpfer und ebensoviele Festbesucher aus allen Teilen Europas,
aus Nordamerika, Südamerika und aus Afrika. Auf dem Programm standen 31 Mehrkämpfe des Geräteturnens und der Leichtathletik;
daneben Faustball, Prellball, Korbball, Tennis, Trampolinturnen, Rhönradturnen und Fechten.
Die Wettkämpfer unseres Vereins errangen beachtliche Siege
In guter Erinnerung bleibt u.a. der 1. Sieg im 50m Brustschwimmen, den Gustav Lübbe errang.
1968
Beim Turnfest in Berlin errangen 11 Teilnehmer unseres Vereins gute Plätze. Bei der überaus starken Beteiligung
war der 7. Rang von Fritz Führer im Wahlfünfkampf hervorragend.
1972
Dank der Initiative unseres damaligen Oberturnwartes Friedrich Wilhelm Ebenfeld wird eine "Er&Sie-Turnabteilung" gegründet.
Gymnastik, Ballspielen und Geräteturnen stehen hier auf dem Programm.
1973
28 Siege errang der TuS69 beim Turnfest in Stuttgart. Hervorragend waren die Leistungen unserer Faustballer,
sowohl bei den Frauen, wie auch bei den Männern.
In der Frauenturnabteilung übernimmt Ingrid Kmiecik die Leitung.
1975
Der TuS 1859 war beim 11. Bundestreffen in Ludwigsburg der erfolgreichste Verein. Hier auszugsweise die besten Ergebnisse;
1.Platz für Fritz Führer bei den Wahlwettkämpfen in der
1976
Beim
Heinz Overwien übernimmt mit seinem Sohn Uwe und Thomas Stegemöller die Schwimmausbildung in Holsterhausen.
1978
Nach dem Weggang von Heinz Breuer und Eckard Hirsch, der aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Verein tätig sein konnte, übernahm Michael Becker als neuer Trainer die Leitung der Schwimmabteilung. Er legte von nun an größeres
Gewicht auf die Wettkampfarbeit, was sich bald durch einen Leistungsanstieg und die Vergrößerung der Mannschaft positv niederschlug. Gleichzeitig konnte allerdings durch die nun knapp gewordenen Übungsleiter nicht mehr soviel für die
Breiten- und Nachwuchsarbeit getan werden. Die Folge war ein erheblicher Rückgang der Mitgliederzahlen in der Kinderabteilung.
Diese Tendenz wurde noch verstärkt, als der Verein bei der Schwimmstundenverteilung des Jahres erheblich
an Übungsstunden einbüßte - in diesem Zusammenhang kam es zu einem Prozeß
beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen.
Die Schwimmabteilung gründete eine Startgemeinschaft mit ESG99/06.
Im Stadtbad Nord-Ost in Schonnebeck standen dem Verein erstmals Schwimmzeiten zur Verfügung.
1979
Der Höhepunkt des Erfolges unserer Faustballabteilung; Die Männer stiegen in die Verbandsliga Feld und Halle auf,
die Frauen qualifizierten sich gar für die Bundesligaaufstiegsrunde.
Einige Jugendliche aus der Abteilung wenden sich dem Volleyballspiel zu. Daraus entwickelt sich später die Volleyballabteilung.
Im selben Jahr steigt die Wettkampfmannschaft der Schwimmabteilung in die Bezirksliga auf.
1980
Als für Michael Becker im Herbst seine Examensarbeiten anstanden, und er deshalb seine Arbeit für den Verein beendete,
war die Schwimmabteilung ohne Trainer der Wettkampfmannschaft und ohne Abteilungsleiter. In der Schwimmabteilung folgte ein Jahr lang
eine schwere Krise.
1982
Mit Andreas Schoppe, Michael Ploch, Jörg Poswig und Uwe Walter standen 4 erfahrene Wettkampfschwimmer bereit,
die die fachliche Kompetenz und den persönlichen Willen hatten, den Übungsbetrieb in der Schwimmabteilung in allen Gebieten
sofort zu übernehmen. Herbert Vormbrock wurde als Abteilungsleiter gefunden und kümmerte sich zusammen mit seiner Frau
um den Schriftverkehr; auf Seiten der ESG war weiterhin Manfred Stanius tätig.
Gemeinsam wurde ein ganz neues Konzept entwickelt und nach und nach verwirklicht;
das Trainerteam kümmerte sich verstärkt um die Nachwuchsarbeit in der Innenstadt, Holsterhausen und Schonnebeck,
gleichzeitig wurde das Wettkampftraining im Leistungszentrum Rüttenscheid intensiviert. Wolfgang Willmann, Silke und Sabine Schmelzer,
Anne Schoppe, Andrea Tausend, Andrea Gedraht und Rainer Rudolf stiegen als Trainer ein. Schließlich packten auch
viele Eltern unserer Schwimmer mit an, sei es, daß sie sich zu Kampfrichtern ausbilden ließen, sei es, daß sie immer
wieder bei Fahrten zu Wettkämpfen zur Verfügung standen. Auch der große persönliche Einsatz von Gustav Lübbe und Fritz Führer sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.
Die Frauenvolleyballmannschaft des TuS 1859 wurde in diesem Jahr Vize-Stadtmeister im Breitensport Volleyball.
1983
Da ESG99/06 seine Schwimmabteilung aufgab, schlossen sich alle Schwimmer der ESG nun unserem Verein an. Die Wettkampfmannschaft
hatte mit ihrem Wiederaufstieg in die Bezirksliga und einer Erhöhung der Schwimmstundenanzahl um 50% Ende 1982 die Basis
für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. So waren wir bei den Stadtmeisterschaften in den Herrenstaffeln erstmals hinter Essen 06
und PSV drittstärkster Essener Verein.
Im Nachwuchsbereich fand eine Kooperation mit Essener Grundschulen statt, die Zahl der Kinder und Jugendlichen bei
unseren Übungsstunden konnte von 1983 bis 1985 mehr als verdoppelt werden.
1992
Christian Zebunke, damaliger Trainer der TuS59Leistungmannschaft, begleitete fünf unserer Schwimmer und Schwimmerinnen
zu den Deutschen Schwimmjahrgangsmeisterschaften im Dortmunder Südbad:
Alexandra Piel, Andrea Wagner, Daniel Kramer, Aicha Touree und Daniel Israel,
der hier im Alter von 14 Jahren mit einer Zeit von 1:13,4 min den 3. Platz über 100m Brust erreichte.
1994
Holger Sehrt richtete unsere IndiacaAbteilung ein. Für den neuen TrendSport wurde eine gemischte
Breitensportgruppe gegründet.
|
|
Chronik